Moroto – Nordosten Ugandas

Wo wir gebraucht werden

In einer der unterentwickeltsten Regionen Ugandas, der Region Karamoja gibt es ein starkes Bevölkerungswachstum und das Durchschnittsalter liegt unter 18 Jahren. In Moroto, einer Kleinstadt von 20.000 Einwohnern war die Förderung einer Schule vorrangig, die sehr schnell gewachsen war. Auch besitzt diese Schule den einzigen staatlichen Kindergarten. Mit der dringenden Erweiterung dieser Schule wird auch die Hoffnung der vielen dort lebenden Kinder und Jugendlichen vergrößert. Die Hoffnung auf Bildung und damit auf eine bessere Zukunft.

Wie wir helfen können

Das Bauprogramm sieht eine Schulerweiterung von sechs neuen Klassenräumen vor, sowie einen Arkadenweg als Zugang. Die Jürgen-Höller-Stiftung unterstützt dieses Projekt mit 160.050 Euro. Als Laufzeit wurde der Zeitraum von September 2016 bis November 2017 vereinbart. Es werden insgesamt vier Gebäude errichtet. Zwei einzelne Räume und zwei Blöcke, mit jeweils zwei Klassenräumen. Die Klassenräume werden größer als die der Standardschulen sein, bei Schülerzahlen von 70 und mehr je Klasse, auch dringend erforderlich. Für den Bau werden lokale Materialien verwendet, zum Beispiel Marmorbruchstein aus einem in unmittelbarer Nähe gelegenen Steinbruchs.

Was wir bisher erreicht haben

Zwei lokale Kleinunternehmen aus Moroto führen den Bau aus. Sie haben bereits für die Welthungerhilfe gearbeitet und sich bewährt. Ein erfahrener ugandischer Projektingenieur leitet die Bauüberwachung, unterstützt durch regelmäßige Kontrollen des städtischen Bauingenieurs und des Schulrats. Der Baufortschritt kann sich sehen lassen. Fundamente und Fußböden sind ebenso fertig wie die Betonstützen. Die Wände sind fertiggestellt, ebenso der Ringanker aus Beton. Ebenso erfreulich ist die Aussicht, dass der vorgegebene Kosten- und Zeitrahmen nicht überschritten wird.